Seit fast 50 Jahren entwickelt und produziert ROHMANN Technologien für die Wirbelstromprüfung. 2027 steht für das Familienunternehmen aus Frankenthal ein besonderes Jubiläum an. Heute zählt ROHMANN zu den führenden deutschen Spezialisten auf diesem Gebiet. Die Lösungen des Unternehmens kommen weltweit überall dort zum Einsatz, wo metallische Bauteile zuverlässig geprüft und Fehler frühzeitig erkannt werden müssen.
Was als Drei-Mann-Unternehmen begann, ist heute ein mittelständisches Hightech-Unternehmen mit rund 85 Mitarbeitenden. Entwicklung und Produktion befinden sich weiterhin am Stammsitz in Frankenthal. Das Portfolio reicht von mobilen und stationären Prüfgeräten über Software und Sensorik – einschließlich kundenspezifisch entwickelter Sensoren – bis hin zu automatisierten und robotergestützten Prüfsystemen.
Mit der Wirbelstromprüfung lassen sich Fehler, Materialabweichungen und bestimmte Werkstoffeigenschaften zerstörungsfrei erfassen. Die Technologie wird unter anderem in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, der Bahntechnik, der Wälzlagerindustrie sowie im Energie- und Stahlsektor eingesetzt.
Vom Drei-Mann-Unternehmen zum internationalen Technologiespezialisten
ROHMANN wurde 1977 von Jürgen Rohmann gegründet und wird heute als Familienunternehmen in zweiter Generation geführt.
Bereits im Gründungsjahr entwickelte ROHMANN mit dem ROTOTEST B500 das weltweit erste batteriebetriebene Wirbelstrom-Prüfgerät. 1987 folgte mit dem ELOTEST B1 ein weiteres batteriebetriebenes Universal-Wirbelstromprüfgerät. Beide Geräte wurden vorwiegend in der Luftfahrt eingesetzt und sind bis heute in zahlreichen Luftfahrt- und Prüfmanuals zu finden.
Dieser Pioniergeist prägt das Unternehmen bis heute. ROHMANN entwickelt die Wirbelstromprüftechnik kontinuierlich weiter – von der manuellen Prüfung bis hin zu automatisierten und robotergestützten Prüfprozessen. Die Anwendungen reichen von der Prüfung komplexer Bauteile, beispielsweise in der Luftfahrt und Wälzlagerindustrie, über Langprodukte wie Stäbe, Rohre und Drähte bis hin zu Sortier- und Verwechslungsprüfungen anhand von Material- und Härteeigenschaften.
Gemeinsam mit spezialisierten Mechanik- und Automatisierungspartnern realisiert ROHMANN auch komplette Prüflösungen, bei denen Prüftechnik, Sensorik, Software und Mechanik auf die jeweilige Kundenanforderung abgestimmt werden.
Eine besondere Kompetenz liegt in der Sensorik. Neben einem umfangreichen Portfolio entwickelt und fertigt ROHMANN kundenspezifische Sensoren und Sensorsysteme, die gezielt auf Bauteilgeometrie, Material und Prüfaufgabe abgestimmt werden. Entwicklung, Applikation, Software und Produktion arbeiten dabei eng zusammen.
Qualität ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie – von der Entwicklung und Fertigung über Sensorik und Kalibrierung bis zur kontinuierlichen Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen.
Mit einem internationalen Netz aus Vertretungen und Partnern betreut ROHMANN Kunden in zahlreichen Industriemärkten.
Ein Hidden Champion aus der Pfalz
Die IHK Pfalz zählt ROHMANN zu den „Hidden Champions in der Pfalz“. Die Bezeichnung beschreibt das Unternehmen treffend: Außerhalb der Fachwelt ist der Name ROHMANN vergleichsweise wenig bekannt, in spezialisierten Industrien und anspruchsvollen Anwendungen der Wirbelstromprüfung ist das Unternehmen dagegen seit Jahrzehnten international etabliert.
Die Verbindung aus hoher technologischer Spezialisierung, eigener Entwicklung und Produktion, internationaler Ausrichtung und der Fähigkeit, individuelle Prüfaufgaben zu lösen, prägt ROHMANN seit seiner Gründung.
Dahinter steht ein Anspruch, den das Unternehmen in seiner Vision auf den Punkt bringt: „Wir machen das Leben sicherer.“
Hidden-Champion-Faktor
Rund 85 Mitarbeitende. Spezialisiert auf Wirbelstromprüfung. Entwicklung und Produktion in Frankenthal. Eigene Sensorentwicklung. Vom mobilen Prüfgerät bis zum automatisierten Prüfsystem – Technologie aus der Pfalz für anspruchsvolle Prüfaufgaben weltweit.
Unternehmensdaten
ROHMANN GmbH Carl-Benz-Straße 23 · 67227 Frankenthal
Geschäftsführung: Petra Rohmann


